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Kaminfeuer - Was ist wichtig ?

Tipps zum FeuernPosted by Admin Mon, January 21, 2013 22:45:28

Ein Kaminfeuer im geschlossenen Kaminofen brennt nur dann optimal ab, wenn eine ausreichende Luftzufuhr gewährleistet ist. Das heißt, lassen sie den Luftzufuhr-Schieber möglichst immer komplett geöffnet. Ist die Luftzufuhr zu gering, kann ein Schwelbrand in der Brennkammer entstehen und das Kaminfeuer kann nur wenig Energie an die Umgebung abgeben. Außerdem werden teerhaltige, gelbliche Dämpfe entwickelt die sich an den Innenrändern des Kaminofens und den Ofenrohren absetzen und auf Dauer zu Schäden oder starken Verunreinigungen am Ofen (und an den Ofen-scheiben) führen können.

Damit die Ofenscheiben möglichst sauber bleibt, sollte man drauf achten, dass die Schüttelrostöffnung möglichst immer ganz geschlossen ist und die Luft von vorne aus der Türluftzufuhr gezogen wird (Natürlich nur, falls diese Art Schieber auch am Ofen vorhanden sind). Das Schließen der Schüttelrostöffnung hat noch einen weiteren positiven Effekt. Es sammelt sich Asche an, die durch ihre reflektierenden Eigenschaften zu einer weiteren Verbesserung der Verbrennung führt. Machen sie nie den Ofen ganz aschefrei, sondern lassen sie immer ein, zwei Zentimeter Asche im Brandraum zurück.

Bei einem Kaminfeuer aus Kohle oder überwiegend Hartholz sollte man die Schüttelrostöffnung etwas öffnen um noch etwas mehr Sauerstoff zuzuführen.

Welches ist das richtige Holz?

Ein weiterer wichtiger Faktor für das effektive heizen mit Holz, ist natürlich das passende Holz. Die wichtigste Regel für ein gutes Kaminfeuer ist: Verbrennen sie nur trockenes Brennholz. Feuchtewerte von unter 25% sind gut. Das entspricht einer Lagerzeit von etwa 2 Jahren bei der herkömmlichen Lufttrocknung oder etwa 9-11 Tage bei der von uns verwendeten technischen Trocknung. Einer der vielen Vorteile der technischen Trocknung ist, das man auch im tiefsten Winter immer wirklich trockenes Holz produzieren kann. Aber auch die Effektivität von Kammergetrocknetem Holz übersteigt bei weitem die von normalem, Luftgetrocknetem Brennholz. Denn durch die sorgfältige und verantwortungsbewusste Trocknung ist es uns möglich, etwa 20 Prozent mehr Heizleistung aus unserem Buchenholz herauszuholen.

Besteht ihr Kaminofen Holz überwiegend aus Hartholz (Buche, Eiche, Birke usw.) ist das verwenden von sogenannten „Flammenförderer“ empfehlenswert. Diese bestehen meist aus Nadelholzscheiten wie zum Beispiel Kiefern- oder Fichtenholz, aber auch Espe oder Erle sind sehr gut dafür geeignet. Legen Sie die „Flammenförderer einfach mit in den Brandraum dazu, so kann das Hartholz besser und sauberer verbrennen.

Mit Luftfeuchte Geld sparen

Ein Ofen produziert eine recht trockene Raumluft. Deshalb achten sie darauf, dass sie immer einen Topf oder Kessel mit Wasser auf dem Ofen stehen haben um die Luftfeuchtigkeit nicht zu weit absinken zu lassen. „Gefühlt“ ist die Temperatur bei 18°C und hoher Luftfeuchtigkeit höher als bei 22°C bei sehr niedriger Luftfeuchtigkeit. Das heißt, höhere Luftfeuchtigkeit im Raum hilft auch Heizkosten zu sparen.

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Ofen ohne starke Rauch- und Rußentwicklung entzünden

Tipps zum FeuernPosted by Admin Mon, January 21, 2013 22:42:10
Um den Schadstoffausstoß deutlich zu senken empfiehlt sich ein Anfeuern des Ofens mit möglichst wenig Rauchentwicklung. Rauchfrei anheizen heißt, die bei der Erhitzung von Holz entstehenden Gase durch die heißen Flammen zu führen. Dort können sie vollständig verbrennen und durch die Verbrennungshitze entstehen weitere brennbare Gase. Diese Art des Anfeuerns schont auch den Ofen.

In den letzten Jahren gab es viele Diskussionen um Schadstoffe und Emissionen bei der Verbrennung von Holz. Nun gibt es eine relativ neue Anfeuerungsmethode für Heizstätten mit einem nach oben gehenden Rauchabzug. Eine Methode, die auch die meisten Schornsteinfeger ihren Kunden nahelegen.

Klassischerweise wird das Brennmaterial im Ofen von unten nach oben entzündet. Hierbei kommen zuerst Zeitungspapier, Eierschalen oder sonstiges stärkeres Material in den Brennraum. Darauf werden kleineres, schnell entflammbares Anmachholz und abschließend größere Holzscheite gelegt. Bei dieser Altbewährten Art Feuer zu entzünden, wird sehr viel Rauch und Ruß produziert. Dies liegt zum Teil an dem zuvor beigefügten Zeitungspapier und zum anderen an den nicht vollständig verbrannten Gasen Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoff. Wer dennoch an dieser Methode festhalten möchte sollte beim Befüllen der Brennkammer darauf achten, das die größeren Scheite idealerweise aus Tannen- oder Kiefernholz bestehen. Denn Nadelholz entzündet sich durch seinen hohen Harzanteil leichter und schneller als Laubholz. Erst später, wenn reichlich Glut vorhanden sollte länger brennendes Holz wie Buche, Eiche oder Birke zugelegt werden.

Allerdings sollte man sich bewusst sein, das bei dieser herkömmlichen Art des Anfeuerns bereits nicht zugelassene Materialien zum Einsatz kommen. Denn Papier darf nach der Immissionsschutzverordnung in Öfen nicht verbrannt werden. Aber auch hier gibt es Ausnahmen. Zum Beispiel Kein Hochglanzpapier oder Werbeprospekte wie auch unbeschichtetes Zeitungspapier dürfen weiterhin verwendet werden.

Rauchfrei in 10-15 Minuten

Für ein nahezu Rauchfreies und emissionsarmes Anfeuern wird das Brennmaterial genau andersherum in den Ofen geschichtet. Als erstes legt man die größeren Holzscheite in die Brennkammer. Dies variiert je nach Feuerstätte. Folgende Schichtungen sind hierbei zu empfehlen: In breiten Brennkammern legt man die erste Schicht Holzstücke mit der Längsseite nach vorne, in schmalen Brennräumen mit der Stirnseite nach vorne. In einem schmalen aber hohen Brennraum ist es von Vorteil, die Holzscheite entsprechend senkrecht aufzustellen und dann erst eine Lage quer darauf zu stapeln. Bei allen Varianten gilt jedoch eine Regel: Je mehr Holz man entzünden möchte, desto mehr Rauchentwicklung wird entstehen. Deshalb sollte man auf entsprechenden Abstand zwischen den einzelnen Holzstücken achten, hierbei sind 1-3cm vollkommen ausreichend. Auf die größeren Holzscheite legt man anschließend kleineres Anmachholz und darauf wiederrum die gewählte Anzündhilfe wie z.B. Grillanzünder, trockene Tannenzapfen oder auch handelsübliche Anzündwürfel wie auch in Wachs getränkte Holzwolle. Nachdem man alle Luftzugänge voll geöffnet hat, entflammt man das Ganze am besten mit einem langen Streichholz oder einem Feuerzeug.

Durch die spezielle Schichtung im Ofen brennt der Holzstapel nun viel kontrollierter und langsamer als bei der herkömmlichen Anfeuerungsmethode, so dass die entstehenden Gase von unten nach oben sicher ausbrennen können. Nach etwa 10 - 15 Minuten brennt das Feuer rauchfrei und sauber ab. Nun kann die Luftzufuhr etwas reduziert werden.

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Feuern mit Holz

Tipps zum FeuernPosted by Admin Sun, January 13, 2013 14:57:58
Holz ist eine Klimafreundliche, erneuerbare und einheimische Energiequelle, deren Potenzial es zu nutzen gilt. Dass Holz als Brennstoff zunehmend an Beliebtheit gewinnt, belegt die steigende Zahl moderner, vollautomatischer Holzfeuerungen. Aber auch der klassische Kamin ist noch immer gern gesehen. Mit diesen kurzen Tipps zum Feuern mit Holz können Sie das Maximum aus Ihrem Scheitholz herausholen.

  • Kaltes Holz brennt schlecht
kaltes Holz von draußen brennt schlecht. Daher sollte zu jeder Zeit ein Holzvorrat für ca. 2 Tage in einem warmen Raum gelagert werden.

  • Anfeuerholz ist wichtig
Es sollte stets ausreichend viel Anzündmaterial in Form von kleingespaltenem, sehr trockenem Weichholz parat liegen, um das Feuer neu zu entfachen, sollte es erlöschen.

  • Keine zu großen Scheite verbrennen
Viele Händler machen den Fehler das sie ihren Kunden zu große Holzscheite liefern. Mit denen die Kunden dann wenig anfangen können. Dieses Risiko haben Sie bei Brennholz Neubert nicht, denn wir produzieren ausschließlich maschinell so können wir eine sehr hochwertige Qualität ganzjährig sichern. Zudem wird unser Holz zusätzlich noch kammergetrocknet, so dass trockenes Holz für uns kein Problem darstellt. Der Durchmesser sollte bei Scheitholz nicht über 15cm liegen.

  • Immer trockenes Holz verfeuern
Auf keinen Fall sollten Sie zu feuchtes oder frisch geschlagenes Holz verbrennen. Dies führt nur zu höheren Emissionen sowie einem großen Energieverlust. Die Restfeuchte von ca. 25% sollte nicht überschritten werden.

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